Day 1 to 3 – Leaving on a jetplane

Wir starten mit einem Selfie vor der Skyline Singapurs. Das ist Thomas Frontkamera, schöne Auflösung.

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Dann aßen wir. Sehr spannend.

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Wen’s interessiert: DIE VIDEOBLOGS

Videolog Pt. 1 Videolog Pt. 2 Videolog Pt. 3 Videolog Pt. 4 – Videoblog Pt. 6a Videolog Pt. 4 – Wos is? Videoblog Pt. 7 – How to sleep in airplanes Videoblog Pt. 8 – Auschtralia Videolog Pt. 9 – Cäns

More to come…

Day 4 to 5 – the beach and the forrest

Wolfi, sichtlich gerührt von seinem Prepaid-SIM-Kauf.

 

Weil in Cairns, das übrigens “Cäns” ausgesprochen wird, die Angst vor Krokodilen das Badeerlebnis vermiest, ging die Reise heute gen Norden, in den Daintree Rainforest, mit Zwischenstopp in Port Douglas. Mit dem frisch gemietetem Auto ging es los.

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Am Strand:

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Auf der Weiterfahrt inkusive Farry auf die Campingsite startete endlich die Verwirrung:

Daintree National Forest – Day 5

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Aufwachen in der Szenerie hat was. Auch Frühaufsteher Thomas freut sich schon um 7 Uhr über die Aussicht:

Neue Freunde wurden gefunden:
Spinne

und sogar im tiefsten Regenwald gibt es Medizinstudenten aus Wien:
mediziner

An den Stränden und Pfaden durch den Daintree Nationalpark geht’s runder als in Schönbrunn:
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Our new friend Paavo
Our new friend Paavo

Hunting

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Hunting
Blumenmädchen
Blumenmädchen
Gobbelgobbel
Gobbelgobbel

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Kervehrt
Kervehrt

Und die Videologblogs:

Paavo wurde temporär im Nationalpark in der Kinderspielecke abgegeben, die Fahrt artete wieder aus:

Morgen geht’s zum Great Fucking Barrier Reef!

Day 6 – Great Barrier Reef

Einer hatte einen sehr sehr sehr sehr sehr sehr geilen Tag, der andere nicht. Mehr verrät folgender Videologblog:

Seasickness oder too much beer? Die Wahrheit liegt irgendwo da draußen.

Mit Compass Cruises ging es raus aufs Meer.

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Instructions: Don’t wear fins on the boat

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Thomas darf endlich wieder deutsch sprechen
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Damian aus Orange, NSW: Thomas versucht sich mit Händen und Füßen mit English-Speakern zu unerhalten

An zwei Locations am outer (schöner, weil unberührter) Great Barrier Reef konnte geschnorchelt oder getaucht werden. Ein Mitglied des dynamischen Duos benutzte den Schnorchel als Strohhalm fürs leckerlecker Meerwasser, der andere versuchte ca. 200 Dinger unter Wasser zu photographieren.

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Die zahlreichen von einem talentierten, gutaussehenden zukünftigen Sporttaucher und Unterwasserphotographen geschossen Fotos werden einzeln nach der Rückkehr aller Urlauber im Gold-Anwesen in 1160 Wien stattfinden. Um Anmeldung wird gebeten, Dresscode: Bademode.

Am Abend vorm von Thomas ausgezeichnetst zubereiteten Essen konnte Wolfi nach langer Zeit endlich eine Stunde Schlaf finden:

Morgen beginnt der große Roadtrip, mit einer über 300 Kilometer langen Fahrt nach Undara, wo’s laut Thomas irgendetwas cooles zu sehen gibt. Der allseits beliebte Finne Paavo ist endlich auch wieder mit on board.

Jetzt werden unsere zwei Helden versuchen, im ärgsten Partyhotel von Cairns einzuschlafen. Unzunzunzunzunzunzunz. Danke Wolfi für den initiierten Hostelwechsel, und danke Thomas für die tolle Auswahl. Viel Glück heute nacht.

Day 7 to 9 – Outback-ish

Day 7 – Atherton Tablelands

Wir haben Cairns verlassen und uns ins gefährliche Landesinnere begeben. Ohne Wasserleitungen, Handyempfang und – was für einen im Team am schlimmsten war – ohne Internet!

Die erste Station waren die beeindruckenden 300 Meter oder so hohen Barron Falls.

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Weiter ging’s nach Kuranda, einem Bergdorf bei dem man glauben möchte, es sei speziell für Touristen gebaut worden. In einem T-Shirt Shop gab’ es tolle Tipps für Ladykiller Paavo:

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Die Wettervoraussetzungen waren perfekt für die superdupertollen Sehenswürdigkeiten in Kuranda:

Das absulte Highlight waren die frisch gebackenen Brownies an einem Standerl, wo Wolfi schon nach einer halben Stunde einen Stammkundenrabatt erfressen hatte.

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Anbei ein kurzes Videoreview über Kuranda:

Weiter ging die wilde Fahrt mit einem von Wolfis klassischen Todes-Überholmanövern:

Trotzdem schafften wir es bis auf Straßen, die eigentlich nicht sehr australisch klingen:

Der nächste Stopp führte uns zu einem Kratersee, dessen Namen dem Autor gerade entfallen ist. Viel wichtiger ist Wolfis perfektioniertes Selfie-Schieß-Talent.

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Die Seebewohner sprechen eine völlig andere Zeichensprache als wir:

Außerdem hatten die Jungs dort ihr erstes Australian Barbecue. Gasgrillen gibt’s nämlich an vielen Orten kostenlos, which is awesome. Man beachte Wolfis GROSSARTIGEN, PERFEKTEN, WOHLKLINGENDEN Australian accent. Profis hören vielleicht einen Touch Kiwi heraus, obwohl keiner von uns wirklich weiß, wie Neuseeländer wirklich klingen.

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Auch der dritte große Star der Reise bekam endlich die Aufmerksamkeit, die er verdient:

Nach der Stärkung empfahl der Reiseführer die Innert Hot Springs. Heiß waren sie allemal.

Man beachte die Verbrennungen Grad 5
Man beachte die Verbrennungen Grad 5

Die Message des diesjährigen Songcontests ist in Australia tatsächlich allgegenwärtig:

Danach war Wolfi hauptsächlich mit dem Autofahren, und Paavo mit seinem größten Talent beschäftigt.

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Paavo sleepin'
Paavo sleepin’
Pavo still sleepin'
Pavo still sleepin’
Paavo wakin' up afta sleepin'
Paavo wakin’ up afta sleepin’

Dem Burgenland wurde ein Kurzbesuch abgestattet.

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Das Ziel des Tages wäre eigentlich Undara (gesprochen Andara) Experience, Campsite, Hotel und Startpunkt für Touren durch den Undara National Park gewesen. Leider wussten wir nicht, dass in australischen Adressen auch die Region angegeben ist, und wir statt “Mount Surprise” “Undara Experience” eingeben hätten müssen. Trotz Interventionen durch Thomas: “Na, fohr ma noch Undara!” Wolfi: “Na, ‘s Navi sogt wir müssn grodaus” landeten wir in der “Stadt” Mount Surprise, wo Russel eine extrem günstige Campsite (10$ for three instead of 13$ for one at Undara Experience) führt. Obwohl alle relativ pissed waren, dass wir uns für den wrong Turn entschieden haben, kamen wir gerade rechtzeitig zu Russel’s Snakeshow mit der extrem gefährlichen Schlange Clancy. Todesmutig stürzten sich unsere Helden in den Kampf.

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Außerdem reisten wir durch die Zeit. Glücklicherweise brachte uns die Zeitmaschine nicht wieder an den Punkt, wo wir uns für die vermeintlich falsche Abzweigung entscheideten. Ohne den Abstecher in diese typische Outbackstadt wären wir um einige Erlebnisse ärmer.

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Mit dem richtigen Kühlschrankinhalt, lässt es sich allerdings auch einige Monate im Outback aushalten.

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Noch ein paar Eindrücke vom Camp

Fließendes Wasser - Einer von Wolfis besten Freunden
Fließendes Wasser – Einer von Wolfis besten Freunden
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:-O

Wirklich viel Licht für Videos war im Endeffekt nicht mehr wirklich da. Aber das störte unsere Freunde nicht im geringsten.

Day 8 – Undara

Der Sonnenaufgang war auch nicht von schlechten Eltern, und motivierte das Team zum Training.

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Selfie mit Blick aufs weite Land
Selfie mit Blick aufs weite Land

Diesmal in die richtige Richtung schafften wir es in den Undara National Park, wo ein Vulkan erklommen wurde. Auf dem Weg dorthin gab es schon die ersten Erdbeben, welche auf einen baldingen Ausbruch hinwiesen.

Deshalb steht uns die Panik auf der Spitze des Kraters ins Gesicht geschrieben.

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View from the crater
Sogar Thomas ist zu klein, um die ganze Stimmung einzufangen
Sogar Thomas ist zu klein, um die gesamte Stimmung einzufangen

Zu Mittag gab es Undefinierbares, das mit Chillisauce sehr gut nach Undefinierbarem mit Chillisauce schmeckte. Legenden sagen, es wäre Chicken and Corn. Or something.

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Endlich startete die Tour zu den Undara Lava Tubes, die größten Lavahöhlen der Welt. Leider ist es dort zu dunkel, um die gesamte Stimmung einzufangen.

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Paavo fand in den Höhlen Inspiration:

Am Abend wurde auf einer der vielen kostenlosen Campsites neben der Straße übernachtet, was Wolfi naturgemäß preislich sehr zusagte. Kurz vorm für Autofahrer tödlichen Sonnenuntergang kamen wir dort an.

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Franzosen frönten dort einem ihrer liebsten Hobbies der jüngeren Geschichte:

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Paavos exquisiter Burbon fand endlich Abnehmer

Danach startete die 500 Kilometer Reise nach Townsville:

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Tankstopp
Zurück in der Zivilisation
Zurück in der Zivilisation
mit gesundem, reichhaltigem Essen
mit gesundem, reichhaltigem Essen
und einem Hostel, das versucht Reisende zu erziehen - Wolfi meint vermutlich vergebens
und einem Hostel, das versucht Reisende zu erziehen – Wolfi meint vermutlich vergebens
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Wolfi hat endlich wieder Internet und Strom
Parking spot
Parking spot
Hostel - Pretty chill
Hostel – Pretty chill
Townsville - in betweet mountains
Townsville – in betweet mountains

So enden drei wahnsinnig geile Tage im australischen Outback. Wir freuen uns auf die Action morgen in und rund um Townsville.

Day 10 – Magnetic Island

First things first: Zum Frühstück gab’s endlich die australische Nationalspeise Vegemite: Hefeextrakt, der bei der Erzeugung von Bier übrigbleibt.

Mit der Fähre ging’s auf Magnetic Island.

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Magnetic Island heißt so, weil die Schwerkraft dort so hoch ist, dass man die Füße kaum hochbekommt. Das genaue Gegenteil passiert am Mond. Weil Tim Cook bei der Entdeckung Australiens und des iPods noch keine Schwerkraft kannte, schob er es einfach auf Magnetismus. Vorher hieß die Insel Yunbenun. Acht Kilometer von Townsville entfernt, befindet sich das Paradies.

Alle Eindrücke von dort zu teilen ist schlicht unmöglich. Von Viewpoint zu Viewpoint wird es einfach jedes mal atemberaubender.

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Thomas verstand sich prächtig mit den Eingeborenen.

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Lookin
Lookin

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Horizon you’re drunk, go home.

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Baum

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Der Mensch auf der einen Seite
Der Mensch auf der einen Seite
Die Natur auf der anderen
Die Natur auf der anderen

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Das Dreamteam
Barbie
Barbie

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Die Stimmung wurde auch per Video festgehalten. Nach dem dritten Versuch wurde die Aussicht zwar noch immer von Sekunde zu Sekunde schöner, aber man versuchte sie einfach ohne Störung zu genießen.

Mit am aufregendsten war für viele eine Koala-Sichtung.

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Koala

Was man im Video zwecks Wind nicht hört: Wir befinden uns gerade on the top of the world:

Thunfischsandwich mit Aussicht
Thunfischsandwich mit Aussicht

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Schade, dass Paoblo nicht da ist

Thomas mutierte am Strand zum Romantiker.

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Für Nici
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Abschied von der Insel

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Sunset
Sunset
Townsville
Townsville

Der heutige Tag mag nicht viel in der Story weitergebracht haben, die Visuals sind dafür umso schöner. Vielen dank an alle Regisseure, Kameramänner, Produzenten, Mittäter, Fans, Verwandte, Bekannte und Hugh Jackmann.

Day 11 to 12 – Whitsundays

Laut Abzocker-Reisebüro-Tante müssen bei einem Besuch der Ostküste Australiens zwei Dinge unbedingt erledigt werden:

– Diving at the Great Barrier Reef – CHECK! und
Doing the Whitsundays

Für alle, die ihre Reise-Bucket-List vervollständigen wollen: Anscheinend ist es auch wichtig, dass man diese Trips sofort bei der Ankunft in Australien bucht. Außerdem sollten es schon die teuersten Trips sein, sonst zahlt sich die Provision gar nicht aus. Wenn man dann noch teure Trips kombiniert, zahlt man – wenn man es mit dem MANAGER des Reisebüros zu tun hat – nur das zweikommachtfache statt dem dreifachen von Trips mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Falls ein Leser einen Work & Travel Trip plant: In Reisebüros wird auf Workshops gelehrt, Kunden die australische Nationalsüßigkeit Tim Tam anzubieten. So soll die aufdringliche, aggressive Vorgehensweise der Travelagents kompensiert werden. (Quelle: Wolfi’s Guide to Australia)

Auf der Fahrt zum zweiten Punkt der Must-Do-Liste übte Paavo wieder für die Australischen Weltmeisterschaften in seiner Lieblingsdisziplin.

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Angekommen in Airlie Beach, verwechselten wir den Strand mit einer Oase in der Wüste.

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Wolfi fand sofort den für ihn schönsten Platz der Stadt – in der WiFi Area des Hostels, mit Blick aufs Meer. Das erste mal kann er seiner größten Leidenschaft nachgehen und gleichzeitig Australien genießen.

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In der neuen Homebase – einem Loft – konnten die Jungs ihre Internationalität feiern:

Thomas und Wolfi erklommen noch den höchsten Berg der Stadt in Flipflops.

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Da Australier keine Distanzen abschätzen können, oder Meilen mit Kilometern verwechseln, oder wir einfach extrem unsportlich sind, mussten wir beim Abstieg schon um unsere Leben fürchten, da schon gegen 18 Uhr das komplette Tageslicht weg war und die Zeit nach Sonnenuntergang die Zeit für’s Australische Wildlife ist. Kleine Mücken, Asterln und Steine zum Zehenaufschlagen also. Wildlife ist relativ… Aber das war’s wert.

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Airlie Beach Sunset

Da Thomas vom Fahren, der lebensgefährlichen Bergbesteigung und dem berauschenden “Abendessen” so geschlaucht war, entschied er sich gegen eine Bootsfahrt mit Blick auf einen atemberaubenden australischen Sunrise, und gegen die laut Reisebürokeilerin wichtigste Sache der Welt.

Airlie Beach Sunrise
Airlie Beach Sunrise

Die Whitsundays sind eine Inselgruppe rund um Whitsunday Island. Dort findet sich einer der angeblich schönsten Strände der Welt, wenn nicht der schönste im Universum. Sieht man sich nämlich die frisch von Discovery geschossenen Fotos von Pluto an, sieht man dort auf den ersten Blick auch keinen schöneren Strand.

Arriving at Whitehaven Beach
Arriving at Whitehaven Beach
Whitehaven Beach
Whitehaven Beach

Whitehaven Beach ist so schön, dass vermutlich schon unzählige Verliebte dort spontan geheiratet haben – auch Fremde, vor allem Fremde. Der weiße Siliciumsand, der durch einen Vulkanausbruch entstanden ist, ist so fein, dass man ihn nichteinmal mit freiem Auge sieht wenn er auf der Haut ist. Auch ein Wasserstrahl verfehlt die feinen Körner, jedes einzelne muss daher nach dem Strandbesuch mit einer Pinzette unter dem Biomikroskop entfernt werden. Vor allem aber, und daher der Name, ist der Sand einfach weiß.

Das allerschönste Erlebnis hatte Wolfi aber beim Anlegen am Ufer. Da er selbst keine Badehose mitgebracht hatte, konnte er das Angebot statt mit dem Boot das Ufer schwimmend zu erreichen vorerst nicht wahrnehmen. Allerdings wurde ihm dann von einem Mitreisenden aus Melbourne eine Sporthose zum Schwimmen angeboten – eine Hose die vorher auf der Bootsfahrt getragen wurde. They’re sharing their pants in Australia. Netter geht’s nicht mehr.

Einer von Wolfis wenigen Lebenstraumen ging in Erfüllung – ein weißer Beach. Tim Cook kam durch den so arg weißen Sand 17. Jahrhundert auf die Idee, Appleprodukte weiß zu gestalten.

Like powder
Like powder

Wir fühlten uns, als wäre das Goldeck und Nassfeld zum einem unglaublich wahnsinnig supertollen Skigebiet verschmolzen.

Wolfi musste also mit Psycho Paavo vorlieb nehmen, der das finnische Pendant zu Chrazy Chriz ist. Weil sich Wolfi mit Christoph überall auf der Welt wohl fühlt, konnte auch Whitehaven Beach uneingeschränkt genossen werden.

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Zum ersten mal wurden aus nächster Nähe Haie gesichtet.

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Der Hut ist selbst in Australien ein beliebtes Motiv für alle. Sogar ein Stein bat darum, dass ein Selfie von ihm mit aufgesetzten Hut gemacht wird. Einwände, dass ein Selfie per Definition von der abgebildeten Person geschossen werden muss, lies der Stein mangels Händen nicht gelten.

Auch auf Inseln ein beliebtes Motiv für jeden Photographen - Der Hut

Am Abend gab’s dann das erste Kangaroosteak. Es schmeckt wie Rind, nur anders! Roos zu verspeisen, ist übrigens nicht wirklich populär in Australien. Warum auch immer.

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Und morgen liegen 9 1/2 Stunden Autofahrt vor uns. And there’s still no AUX-Cable. -_-

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But this is finished. Because we’re Finnish!

Day 13 to 15 – Fraser Island

Die Fahrt nach Hervey (gesprochen Harvey) Bay war eine Sache für sich. Ein vorverlegter Sonnenuntergang durch die Bewegung nach Süden, eine nach Hinten verlegte Abfahrt durch schlechte Planung, und schon landet man dort wo man in Australien niemals sein will: Im Auto im Dunkeln. Die Versicherung zahlt nicht, die Autofirmen verbauen keine Vernünftigen Leuchten, weil sowieso niemand nach Sonnenuntergang fährt. Thomas und Paavo befanden sich in einer Schockstarre, so lange war Thomas noch nie so still. Die beiden sahen wohl statt der Straße ihre Leben an ihnen vorbeiziehen. Wolfi fuhr, mölltalerprobt und somit gegenüber aller Gefahren gewappnet, munter blind drauflos. Und wir leben noch.

Nach der Todesfahrt bekamen die Jungs ihre SIPergebnisse gemailt, was dementsprechend gefeiert wurde.

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The Island

Am nächsten Tag am Weg zur Fähre auf Fraser Island, mussten unbedingt noch am anderen Ende der Stadt Water purifier pills, die auf der Insel nicht gebraucht wurden, gekauft werden. So kamen Thomas, Wolfi und Paavo pünktlich nach der eigentlichen Abfahrt der Fähre am Parkplatz an, und verschmissen in der Eile DEN HUT. Ab nun ist wohl der ganze Pazifik die Homolobby.

Wolfi findet seinen Nationalstolz
Wolfi findet seinen Nationalstolz

Auf Frasier Island angekommen, konnte die unberührte Natur dort bewundert werden.

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Weil es schon eine halbe Stunde dauerte, bis die Rezeption gefunden wurde, wo um Tips für Hikingtracks gefragt werden konnte, musste der 17 Kilometer-Hike auf die Campingsite schon früh gestartet werden. So bestand noch eine geringe Chance, die Nacht hinter einem Zaun zu verbringen, der Dingos davon abhalten soll Camper zu verspeisen.

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Say: Chonquita Wurst
Say: Chonquita Wurst
Lake McKenzie - most beautifullest lake ever
Lake McKenzie – most beautifullest lake ever

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An einem zweiten See genossen Thomas und Paavo ein Schläfchen, und Wolfi beobachtete süße Tierchen.

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Der Pablo-Baum
Thomas and the Pablo-Tree

Kurz vor Ankunft im Camp, trifft man noch auf den wunderlichsten Bach, den die Welt je gesehen hat.

Und in ihrem kuschligen Zelt, fast bei Minusgraden, fand das Traumteam dann spät in der Nacht ihren wohlverdienten Schlaf.

Back ashore

Nach dem Aufwachen bot sich den carless Campern folgendes Bild.

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Ein Teil des Wildlifes hatte es in das Zelt geschafft, um den fast perfekt luftdicht verpackten Müll anzuknabbern.

Am 17 Kilometer Rückweg verlor man sich an diversen Stellen und war nicht fähig, wie jeder gute Hiker vor Abzweigungen zusammenzuwarten. Alle haben es mit viel Glück zurück zur Fähre geschafft.

Vogeljagd
Vogeljagd

Zurück am Festland konnte dafür allerdings endlich wieder ein Stückchen Heimat besucht werden:

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So neigt sich wieder ein aufregender Abschnitt der großen Reise zu Ende. Morgen geht’s ab nach Brisbane. Ob es dort wohl vernünftiges Internet geben wird?

Day 16 to 18 – Brisbane

Brisbane [Brisbun] is awesome. Nachdem wir Paavo in einem Hostel abstellten, weil er es mit uns nicht mehr aushielt, kamen wir deprimiert zu zweit alleine in Fairfield an. Um so herzlicher empfangen uns Jakob und seine um 1 Uhr nachmittags noch schlafenden Mitbewohner.

Nachdem er uns mit exquisiter Pasta bekochte, entführte uns Jakob auf den Mount Catooh Tschibo oder irgendwas Lookout, wo er 9000 Fotos mit seiner neuen Kamera schoss. Natürlich können seine hochaufgelösten, mit der seelenlosen, teuren, kalten “Maschine” gemachten Bilder nicht mit den warmen, liebevollen, geschichtenerzählenden Photos vom Samsung Galaxy S mithalten. Vergleicht selbst:

Team Jakob
Team Jakob
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From SGS with love

Im Anschluss konnten wir einen Teil der restlichen Bewohnerschaft des Bungalows kennenlernen. Sehr nett! Sie nahmen uns Austroaustralier herzlich auf, als wir es am meisten brauchten. Wolfi, weil er Hostels, Autobetten und Zelte hasst, und Thomas, weil er Wolfis Zickerei aushalten muss.

Jakob probierte auch gleich Vegemite. Ihm schmeckt es wohl sehr gut.

Endlich konnte wieder einmal mit einem gemütlichen Dach über Kopf genatzelt werden, ohne mindestens vier andere im Zimmer, ohne Wolfis Paranoia, dass seine sämtlichen Besitztümer mit idellem Wert weiter dezimiert werden könnten. Im eigenen Wohnzimmer auf jeweils eigenen Couches wurde die bisher schönste Nacht in Australien verbracht.

The City

In Brisbane werden wie auf der restlichen Welt in vielen Städten Free Walking Tours angeboten. Da wir in Australien sind, und alle viel viel netter als in Europa sind, gibt es zwei Anbieter für free walks. Und diese bitten nichteinmal um “Trinkgeld” am Schluss. Einfach gratis, und auch die schönsten Sehenswürdigkeiten können kostenlos besichtigt werden.

So erfuhren wir eine Menge. Einerseits darüber, dass es noch andere “mite” Sorten gibt, eine kostenlose ferry am river, günstigeren public transport und anderes Zeugs. Außerdem hörten wir alles über die zirka unglaublich lange Geschichte von Brisbane. Zumindest die Geschichte vom ehemaligen Butchershop und der jetzt 90 Jahre alten mall war spannend.

Die um 215 000 000 Dollar renovierte City Hall ist beeindruckend.

City Hall, they did renovations on it for 215000000 AUD. But it's only dollars, so it's not that much

Place to do the city's business
Place to do the city’s business
Aehm
Aehm

Es scheint ein bisschen Streetart zu geben, in Australien:

Street art by "The Blue Ninja"
Street art by “The Blue Ninja”
More streetart
More streetart
Second part of more streetart
Second part of more streetart
Third part of some more street art
Third part of some more street art
Even more streetart
Even more streetart
Cityroos
Cityroos
In between skyscrapers
In between skyscrapers

Gandhi hat auch seine Spuren hinterlassen.

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Ghandi
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Einstein about Gandhi
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So
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true
Sweeet
Sweeet
Wooooh
Wooooh
Im Privatspital bekommt man ALLES. Sogar Röntgen
Im Privatspital bekommt man ALLES. Sogar Röntgen
Casino at 1 PM
Casino at 1 PM
The waltz?
Thomas waltzing with Pablo
Big
Big
Stephansdom Brisbane
Stephansdom Brisbane
Pointing home. Close enough.
Pointing home. Close enough.
Wolfi's new hat
Wolfi’s new hat
Thomas' new hat
Thomas’ new hat
Sunset
Sunset
Sun
Sun
London eye im Brisbaner Prater
London eye im Brisbaner Prater
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Where the hell are we?

Am Abend brachte Thomas einen Classic Thomas und kochte groß auf.

Plastic continent
Shopping am Plastic Continent

Wolfi setzte all sein Können und Wissen ein, um 20 Kilo Reis zum Kochen vorzubereiten.

Frogeaterland forderte Schnitzelland zum Bierwettöffnen mit Plastikflaschen heraus.

Und als Highlight wurde Thomas’ und Wolfis Kiwiesstechnik revolutioniert und perfektioniert. Die Technik kommt offensichtlich ursprünglich von den Kiwis – den Neuseeländern.

Wolfis Handy drehte selbst nachdem das Budget schon lange aufgebraucht war ohne Kameramann weiter:

Triple chocolate fudge
Triple chocolate fudge brownies als Nachspeise

The sanctuary

Lone Pine ist das Älteste und größte Koala Sanctuary.

Caution
Caution
Panda
Koala
Wombat chilling in the sun
Wombat chilling in the sun
Thomas chilling in the sun
Thomas chilling in the sun
Chilling Dingo
Chilling Dingo
Majestic dingo
Majestic dingo
The roos don't give a fuck
The roos don’t give a fuck
Kangaroo
Kangaroo
Dodos aren't extinct
Dodos aren’t extinct
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Thomas the Koala

Dann ging’s mit Jakob weiter durch den botanischen Garten.

Walk
Walk

Und wieder ein bisschen in die City

Sun
Sun
Sunset
Sunset
Oh
Oh
my
my
godness
godness

Am Abend gab’s endlich wieder ein Australien Barbecue am Gasgrill vom Bungalow in Fairfield. Danach ging’s ab in einen Club, RAUCHFREI.

The line in front of the club
The line in front of the club
Wolfi just LOVES to queue up
Wolfi just LOVES to queue up

Wolfi schwang das Tanzbein mit seinem geliebten Samsung Galaxy S und genoss sichtlich die Action im Club.

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2:46 Uhr
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2:47 Uhr
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3:02 Uhr
3:02 Uhr
3:02 Uhr

Schon um fünf Uhr früh war der ganze Bungalow in Fairfield dann am schlafen.

Someone has a good taste in toothbrushes
Someone has a good taste in toothbrushes

Nach über drei Stunden Schlaf wagten die ersten (bzw. der erste) sich zum Frühstück, und ans Bloggen. Zahlreiche Stunden später stieß auch der Rest der Ostküstentraveller dazu. Jetzt geht’s wohl weiter nach Gold Coast. Brisbane wird vermisst werden.

Day 19 to 20 – Gold Coast, Lamington

Gold Coast ist auch cool. Der 322,5 Meter hohe Q1 tower ist schon Grund genug, dem australischen Ballermann einen Besuch abzustatten. Der einzigartige Blick aufs Meer ist atemberaubend.

So high
So high

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Am Tower ging’s aber auch zu wie im Jungle.

Am Weg hinunter drehte Thomas durch!

Im “Down Under”-Hostel (it’s funny because we are in Down Under höhöhö) gab’s schnelles Internet, Schuhausziehpflicht, gratis zu benutzende Waschmaschinen und Trockner, iMacs oder wie auch immer die jetzt heißen und eine Playstation 3 mit Fifa. Nur die Zimmer hatten keine Fenster.

View on Gold Coast from the coast
View on Gold Coast from the coast

Thomas doing touristy stuff, Wolfi's mad photographing skills
Thomas doing touristy stuff, Wolfi’s mad photographing skills
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Nice, isn’t it?

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Thomas mutierte zum Hipster und findet in letzter Zeit gefallen daran, Fotos von bärtigen Menschen und von Essen zu machen. Oder “Foodporn”, wie die Coolen es nennen.

Shitty burger
Shitty burger
Club Sandwich
Club Sandwich

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Lamington national park

Der Lamington National Park in der Nähe von Brisbane hat die ältesten Bäume überhaupt. Die ärgste G’schicht dort ist allerdings die Aussicht. Weil der Park auf 1000 Metern Seehöhe liegt, sieht man von dort fast so viel wie vom Q1-Tower. Das Wetter war außerdem besser.

Wolfi and his Killer Pythons
Wolfi and his Killer Pythons

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Is this even a selfie?
Is this even a selfie?
Treetop walk
Treetop walk
OMFG
OMFG

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Wolfi knows where to go
Wolfi knows where to go
What's up there?
What’s up there?

Am Abend wurde wieder groß aufgekocht, und groß abgewaschen.

Die zweitärgste G’schicht dort war die Bar vom Resort. Das durch den Campervan gesparte Geld wurde dort mit guten Prozenten angelegt. Der bartender Claudio from Italy entließ die verantwortungsvollen Jungs, ohne sich irgendwelche Sorgen um ihr Überleben machn zu müssen, mitten in der Nacht zurück in die Wildnis.

Il Bar
Il Bar

Nacherzählt kann der Abend aus Gründen nicht mehr werden, es existieren allerdings Ton- und oder Bilddokumente, die den Verlauf nachvollziehbarer machen.


“Carry me to the car, I can still drive.”

Wolfi trat im dunklen wie man hört in eine Schlampfütze. Glücklicherweise sind die Schuhe trotzdem noch relativ sauber.

Whatever will be will be!

Am Tag darauf war geplant, Mount Warning zu besteigen. Der fünfstündige Ausflug ging sich dann doch nicht mehr aus. Wegen dem “Wetter”. Der wetterfühlige Wolfi konnte sein Leiden allerdings mit Ibuprofen und Metoclopramid in den Griff bekommen. Wer letzteres Medikament entwickelt hat, sollte mit Nobelpreisen überhäuft werden. Weil man auf Medikamenten nicht Autofahren darf, verlängerte sich der Aufenthalt in Lamington um einen halben Tag.

So konnten unsere Reisenden den Berg, an dem jeden Morgen der erste Sonnenstrahl den Kontinenten berührt, nur aus der Ferne bewundern. Bad Luck.

Thomas freut sich schon sehr auf die Hippiestadt Byron Bay, Wolfi freut sich auf das nächste Hostel mit Internetverbindung. Wie lange wird es wohl dort dauern, einzelne Bilder zehn mal hochzuladen, bis es ohne Error funktioniert? Wird es möglich sein, ein Video auf Youtube in unter 60 Tagen hochzuladen? Gibt es WiFi im Zimmer? Wahrscheinlich nicht! Wird das Licht und der Router um neun oder um zehn Uhr abgedreht? Es bleibt weiter spannend.